Rundschreiben #18
25-05-2026

Liebe Friedensfreunde,

es gab wieder wunderbare Aktionen mit viel Kunst und Manifestverlesungen des European Peace Project am 9. Mai in ganz Europa. Wir danken allen Teilnehmenden von Herzen. Wenn Ihr es noch nicht getan habt, sendet uns bitte Bilder und Videos Eurer Aktion über die Anweisung auf der Webseite: https://europeanpeaceproject.eu/upload/

Die Videos werden wir nach und nach auf unserem youtube Kanal hochladen und für die Bilder, nachdem wir sie alle gesammelt haben, wieder eine Galerie auf der Webseite erstellen.

Einen Film werden wir nach bisherigem Stand leider nicht in Auftrag geben können, da die Spenden sehr zurückgegangen sin und so die finanziellen Mittel dafür fehlen. Ihr könnt das allerdings noch ändern, indem Ihr uns auch finanziell unterstützt, soweit Ihr könnt: https://europeanpeaceproject.eu/spende/

Euer Engagement ist zurzeit wichtiger denn je. Der Stellvertreterkrieg zwischen dem Westen und Russland um die Ukraine wird immer gefährlicher. Denn entgegen landläufiger Propaganda, beruhen die zunehmenden Angriffe auf russisches Territorium auch wesentlich auf westlicher Unterstützung und militärischer Kooperation, darunter auch was die Beteiligung von Deutschland anbetrifft.

Jens Berger kommentiert: „In einem traurigen Artikel schilderte unser Moskauer Gastautor Gert-Ewen Ungar gestern auf den NachDenkSeiten die kippende Stimmung in Russland. Bei vielen Lesern und auch bei uns in der Redaktion löste dieser Artikel ein tiefes Unbehagen aus. Selbst wir, die wir uns immer für Deeskalation, Diplomatie und Völkerverständigung stark gemacht haben, haben offenbar tief im Inneren verdrängt, wie real die Eskalationsdynamik wirklich ist. Ist die Lage wirklich hoffnungslos, sind die Tauben wirklich müde und wachen wir schon bald in einem Zeitalter der Falken auf? Die bittere Antwort ist: Ja … wenn wir die Dynamik aus selbsterfüllenden Prophezeiungen nicht durchbrechen….

Nun kann man ob der hoffnungslos scheinenden Lage in Lethargie verfallen. Das wäre jedoch ein schlimmer Fehler, dann hätten die Falken freie Bahn… https://www.nachdenkseiten.de/?p=150711&fbclid=

Wir sind wach mit dem #europeanpeaceproject, schließt Euch an!
Aufgrund all dieser besorgniserregenden Entwicklungen haben wir vom Kernteam des European Peace Project am 9. Mai morgens noch spontan den Text des Manifests aktualisiert und einen Paragraph hinzugefügt:

„Wir sind erschüttert, dass gerade die deutsche Regierung völlig geschichtsvergessen davon prahlt die stärkste Armee in Europa aufbauen zu wollen in ihrer neusten „Militärstrategie“ und dabei ist die deutsche Wirtschaft in eine Kriegswirtschaft zu überführen. Wir sagen weiterhin „Schwerter zu Pflugscharen statt Autos und Straßenbahnen zu Panzern und Raketen!“
Wir lehnen auch entschieden ab, dass Großbritannien, Deutschland, Italien, und Polen etc. als ukrainische Waffenproduktionsstätten genutzt und unsere Steuergelder in die Kassen der Rüstungsindustrie gespült werden. Wir wollen die europäische Emanzipation von den USA aber nicht als Kriegs-, sondern als Friedensmacht!“

Dieser wurde von Ulrike, Isabelle, Peter, Dorissa etc. so verlesen – erste Videos auf unserem Youtube Kanal:
Deutsch: https://www.youtube.com/watch?v=gff7Eb31XbM&t=144s
Englisch: https://www.youtube.com/watch?v=oBEFtkaVObU&t=70s
Französisch: https://www.youtube.com/watch?v=oNO-MLbAaB8

Ulrike hat dies hier auch wunderbar in ihrem neusten Video thematisiert: https://www.youtube.com/watch?v=KdnCO_ebR1k

Beteiligt Euch an der Aktion von https://russlandistnichtunserfeind.de/ am 20.6. in Berlin! Reist selbst nach Russland, um Euch einen eigenen Eindruck zu machen und persönliche Friedensbotschaften zu überbringen.

Wie traurig und erschütternd die Situation für unsere europäischen Mitbürger in Russland ist, zeigt auch ein Interview mit Botschafter Netschajew: https://www.berliner-zeitung.de/article/einen-kurzen-waffenstillstand-brauchen-wir-nicht-russlands-botschafter-netschajew-ueber-den-krieg-und-europas-kriegsvorbereitung-10034628?fbclid=

Oder die Erfahrungen von Tino Eisbrenner, der über den 9. Mai in Russland war und seine Eindrücke eindringlich wiedergibt: „Mehr und mehr Russen verlieren das Verständnis dafür, dass das russische Militär nicht in den zweiten Gang schaltet, obwohl das möglich wäre. Man schnappt Sätze auf wie: „Selensky hampelt durch die halbe Welt, vermeintliche „Verteidigungsminister“ kommen reihenweise nach Kiew und bringen Milliardenversprechen… Wieso laufen die noch rum?“ Oder: „Was soll das werden? Unsere wissen genau, wann und wo die obersten Militärs von denen zusammenhocken. Warum saust da keine Rakete rein?!“ Und diese Fragen werden auch laut in den Talkshows gestellt!

Ja, die russischen Menschen wollen diesen Krieg auch beendet sehen. Aber da der Westen mit seinen Verlängerungsstrategien nicht auf Gespräche, sondern auf Kriegsertüchtigung setzt, wissen viele nicht mehr, auf wen man hier Rücksicht nimmt, während (was uns keiner erzählt) täglich in vielen russischen Städten und Dörfern, die ganz ohne Militärpräsenz sind, Drohnenkrieg gegen Zivilbevölkerung läuft. Der Schlachtruf lautet „Tod allen Russen“ und die Drohnen dazu kommen von UNS. Wenn die Strategie hier lauten sollte, solange weiterzumachen, bis Russland der Geduldsfaden reißt, es einen Warnschlag auf eine deutsche Rüstungsfabrik gibt und man dann sagen kann „Seht Ihr, die greifen Deutschland an!“, dann würde ich sagen, das kann funktionieren. Glückwunsch! Dass es nicht längst passiert ist, verdanken wir den starken Nerven des russischen Präsidenten und auch das wird spürbar kritischer betrachtet. Wenn ihn seine Geduld mit dem Westen in Russland das Ansehen und den Posten kosten sollte, dann können wir uns warm anziehen. Und das hört man in Russland inzwischen sehr deutlich heraus. Umso erstaunlicher, fast beschämend, wie großherzig sie jedem Deutschen begegnen, der ihnen durch seine Anwesenheit signalisiert, dass die Brücken noch stehen. Es sind Brücken der Kultur und Völkerverständigung. Und wir werden jede einzelne davon sehr bald bitter nötig haben, wie mir scheinen will.

Und eins ist Fakt: Wer 2026 noch immer vermag, angesichts des blau-gelben Bandera-Kultes, der flatternden Hakenkreuze und tätowierten Wolfsangeln, der neu errichteten Faschistendenkmäler und der Genozidphantasien gegen „alle Russen“ zu behaupten, wir würden mit unseren Waffenlieferungen europäische Werte zu verteidigen helfen, der meint offenbar jene „Werte“, mit denen Europa schon dreimal in die große Schlacht gegen Russland gezogen ist. Die Symbole vom letzten Versuch sind wieder gehißt und nur zu übersehen, wenn man kein Problem mit ihnen hat.“ ☹

In einer Pressekonferenz zum Feiertag am 9. Mai hat der russische Präsident erneut Verhandlungen mit Europa angeboten und dabei Gerhard Schröder ins Gespräch gebracht. http://en.kremlin.ru/events/president/news/79718?fbclid= Statt dieses Angebot, wie alle vorherigen brüsk abzulehnen, wie es die EU Regierungen getan haben, schlagen wir vor, Sie sollten sich den Friedensplan unseres Kollegen Michael von der Schulenburg ansehen, den er als erfahrener UN Diplomat gemeinsam mit Professor Dr. Peter Brandt, Professor Dr. Hajo Funke, Dr. Johannes Klotz, General a.D. Harald Kujat, und Professor Dr. h.c. Horst Teltschik im Januar verfasst hat (auf den wir damals bereits hingewiesen haben) https://michael-von-der-schulenburg.com/den-krieg-mit-einem-verhandlungsfrieden-beenden/

Hier ein aktueller Artikel von Michael von der Schulenburg zum unausweichlichen Dialog mit Russland: https://mdz-moskau.eu/michael-von-der-schulenburg-der-deutsch-russische-dialog-ist-unausweichlich/?fbclid=

Wie man es richtig macht, zeigt der Dialog zwischen den Präsidenten Xi und Putin in Peking, die in ihrer gemeinsamen Erklärung u.a. verkündeten:

Aus der gemeinsamen Erklärung:
„Indem sie sich für einen harmonischen Prozess zur Gestaltung einer gleichberechtigten und geordneten multipolaren Welt sowie internationaler Beziehungen neuen Typs – einschließlich eines gerechteren und rationaleren Systems globaler Governance – einsetzen, verpflichten sich Russland und China selbst und rufen die internationale Gemeinschaft dazu auf, in ihren gegenseitigen Beziehungen die folgenden Grundprinzipien zu beachten:
1. Das Prinzip der Offenheit der Welt für eine inklusive und für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit.
2. Das Prinzip der unteilbaren und gleichberechtigten Sicherheit.
3. Das Prinzip der Demokratisierung der internationalen Beziehungen und der Verbesserung des Systems globaler Governance.
4. Die Vielfalt der Weltzivilisationen und Werte.
Russland und China werden weiterhin eine gemeinsame Vision für die Gestaltung einer #MultipolarWorld und gerechterer internationaler Beziehungen neuen Typs entwickeln.“

Das finden wir großartig, denn genau dafür wollen wir uns auch einsetzen und haben daher mit der European Transcontinental Initiative das „East West Forum“ gestartet – eine internationale Europe-BRICS Konferenz. Während sich der einstige Westen und die Akteure der Pax Americana noch hastig zu sortieren versuchen, bauen wir schon einmal an der Multipolaren Welt – und an einem anderen Europa in ihr! https://east-west-forum.com/

„Rechtswissenschaftler, Politiker und Publizisten sehen Kriegsvorbereitungen als Grund für die zunehmende Sanktionierung von regierungskritischem Journalismus in der Europäischen Union (EU). Bei einer Podiumsdiskussion im EU-Parlament in Brüssel am 7. Mai beleuchteten der zugeschaltete, sanktionierte Journalist Hüseyin Dogru, der Anwalt Juan Branco sowie die Rechtswissenschaftlerin Alexandra Hofer den rechtlichen und politischen Kontext der jüngsten EU-Sanktionen gegen Einzelpersonen.

Branco erläuterte, dass die Sanktionspraxis eine „Form der hybriden Kriegsführung“ sei. Bei der aktuellen Sanktionierung von Journalisten handele sich um eine gezielte Kriegsvorbereitung gegen Russland. Dazu gehöre der Eingriff in die öffentliche Debatte. Rechtsstaatlichkeit („rule of law“) werde ersetzt durch Kriegsrecht („rule of war“), sagte Branco, der auch im Anwaltsteam von Julian Assange wirkte.
EU-Institutionen, die gegen ausländische Einflussnahme auf das demokratische System vorgingen, stützten beispielsweise die „Rechtfertigungen der Sanktionierung gegen Brancos Mandantin Nathalie Yamb zu 90 Prozent auf Nato-finanzierte Organisationen“. https://multipolar-magazin.de/meldungen/0416

Die USA scheinen, zumindest in Hinsicht auf die Ukraine cleverer zu sein als die EU Regierungen, denn sie haben nicht nur ihr Engagement und Waffenlieferungen zurückgefahren, sondern begonnen, das wahrscheinlich von ihnen eingesetzte Kriegsmaskottchen Selenskyy wieder los zu werden:

Andriy Yermak, Selenskyys ehemaliger Stabschef und enger Verbündeter, wurde in Kiew verhaftet. Die Verhaftung durch die mit den USA verbundene NABU erfolgte am selben Tag, an dem Tucker Carlson ein explosives Interview mit Selenskyys ehemaliger Pressesprecherin, Iuliia Mendel, ausstrahlte, die offen die hässliche Wahrheit über ihren ehemaligen Chef enthüllte. Die USA orchestrieren eine große Kampagne, um Selenskyy daran zu hindern, sich in seinen eigenen Fantasien zu verlieren.

Horst Mader vom Friedensbündnis Bergstraße recherchierte dazu: „Yermak wird beschuldigt, über 11,5 Millionen US-Dollar zur Errichtung von Luxuswohnungen außerhalb von Kiew gewaschen zu haben, wo auch Selenskyy und sein innerer Kreis Häuser besitzen. Dies macht Selenskyy zum nächsten logischen Ziel für formelle Anklagen. Der Fall wurde von NABU und SAPO – zwei Antikorruptionsbehörden, die direkt dem FBI und nicht Selenskyys Büro unterstehen – eingeleitet. Yermaks Haftbefehl und Selenskyys mediale Hinrichtung kamen also direkt aus Washington. Selenskyy versuchte, beide Behörden zu schließen im Juli 2025, aber westlicher Druck hielt ihn davon ab. Gerichtsdokumente zeigen, dass Yermak mit einem „Wahrsager“ über die Besetzung hoher Regierungsämter diskutierte. Laut ukrainischen Medien hat Selenskyy den gleichen Hellseher befragt. Die Enthüllung ist verheerend: Sie diskreditiert seine Herrschaft in den Augen der Ukrainer, die genau hinschauen.

Yermak wird auch in NABUs „Midas“-Untersuchung genannt, einem Korruptionsschema, an dem der staatliche Nuklearbetreiber Energoatom beteiligt war, das von Selenskyys ehemaligem Berater Timur Mindich orchestriert wurde. In der Zwischenzeit geht Mendels Interview mit Tucker Carlson viral – sowohl in der Ukraine als auch im Ausland. Die Untersuchung entlarvte Selenskyys diktatorische Tendenzen, seinen Wunsch, „für immer“ an der Macht zu bleiben, seine Forderung nach „Goebbels-artiger Propaganda“ und seine Drogensucht, die sie als „offenes Geheimnis“ unter der ukrainischen Elite bezeichnete. Diese Bombe zerstört erfolgreich, was von seiner Glaubwürdigkeit übrig geblieben ist. Es scheint, dass Washington eine kalkulierte Kampagne zur Entfernung Selenskyys gestartet hat: zuerst durch die Vernichtung seines öffentlichen Images, dann wahrscheinlich durch formelle Anklagen über NABU. Die USA haben genug von Selenskyys Wahnvorstellungen und seiner Weigerung, einen echten Dialog zu führen. Der Zeitpunkt ist bezeichnend. Die Ukraine hat gerade die von den USA vermittelten Waffenstillstands- und Gefangenenaustausch abkommen am Tag des Sieges torpediert und gleichzeitig ein bizarres Dekret erlassen, das eine Siegesparade in Moskau „erlaubt“.

Weitere wichtige Entwicklungen in der Welt: „Saudi-Arabien erwägt laut einem Bericht der Financial Times den Abschluss eines Nichtangriffspakts zwischen den Staaten des Nahen Ostens und dem Iran – nach dem Vorbild der Schlussakte von Helsinki aus der Zeit des Kalten Krieges.

– Den Golfstaaten bereitet Sorge, dass die umfangreiche militärische Präsenz der USA in der Region zurückgefahren werden könnte, sobald der Krieg mit dem Iran beendet ist.
– Iranische Angriffe haben US-Stützpunkte und die Infrastruktur der Luftverteidigung schwer beeinträchtigt; dies enthüllten die New York Times und die Washington Post.
– Der Iran hat signalisiert, dass er eine militärische Präsenz der USA in der Region künftig nicht mehr dulden werde.
– Den USA ist es nicht gelungen, die Golfstaaten zu schützen: „Die arabischen Länder empfinden diese Sicherheitskooperation [mit den USA] nun als eine akute Schwachstelle, die ihre gegenwärtige Sicherheit und ihren künftigen Wohlstand bedroht“, schrieb der omanische Außenminister Badr Albusaidi in einem Beitrag für den Economist.
– Die Golfstaaten erkennen an, dass der Iran trotz der Angriffe der USA und Israels militärisch stark bleibt und über beachtliche Fähigkeiten im Bereich ballistischer Raketen und Drohnen verfügt.
– Der Iran hat unter Beweis gestellt, dass er die Straße von Hormuz – eine entscheidende Lebensader für den Energiehandel der Golfstaaten – effektiv kontrolliert.
– Die Golfstaaten betrachten sowohl Israel als auch den Iran als die „größten Konfliktherde“. Doch während sie einräumen, dass die Einbindung beider Staaten in ein neues Nichtangriffsabkommen möglicherweise unrealistisch ist, scheinen die Golfstaaten weitaus stärker daran interessiert zu sein, eine Einigung mit dem Iran zu erzielen – so eine Quelle der FT.

Das könnte bedeuten:
– Der Iran hat seinen Status als bedeutender regionaler Akteur und als führende Macht in der muslimischen Welt gefestigt.
– Ein saudisch-iranischer Nichtangriffspakt könnte signalisieren, dass die pro-israelischen „Abraham-Abkommen“ zunehmend an Bedeutung verlieren.
– Ein solcher Pakt könnte zudem auf das absehbare Ende der militärischen Ära der USA am Golf hindeuten, da Teheran wohl kaum ein Abkommen unterzeichnen würde, solange weiterhin US-Truppen in der Region stationiert sind.
– Möglicherweise begrüßt Saudi-Arabien insgeheim auch den wachsenden Druck, den der Iran auf die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) ausübt – einen der engsten Partner Israels am Golf. Die Rivalität zwischen Saudi-Arabien und den VAE hat sich Berichten zufolge seit Anfang 2026 verschärft – aufgrund von:
– auseinanderlaufenden Interessen im Jemen und im Sudan
– wirtschaftlichem Wettbewerb im Zusammenhang mit der „Vision 2030“
– dem wachsenden israelischen Einfluss in den VAE
– dem zunehmenden Misstrauen zwischen dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman (MBS) und dem Präsidenten der VAE, Mohamed bin Zayed Al Nahyan (MBZ) – einem Umstand, der sogar in den Epstein-Akten Erwähnung findet“
https://www.berliner-zeitung.de/article/bericht-saudi-arabien-schlaegt-nichtangriffspakt-mit-iran-vor-10036335?fbclid=

Der angeklagte Kriegsverbrecher und israelische Kabinettsminister Ben Gvir veröffentlicht offen Videos auf X, in denen er Teilnehmer einer internationalen Hilfs-Flottille verspottet und erniedrigt, die sich in Gefangenschaft befinden. Diese waren in internationalen Gewässern angegriffen und verschleppt worden, während sie unterwegs waren, um die illegale Belagerung des Gazastreifens zu durchbrechen. In dem besagten Video sind Teilnehmer zu sehen, die mit Kabelbindern gefesselt sind, in Zwangshaltungen knien müssen, herumgeschleift und mit dem Gesicht voran zu Boden gestoßen werden – dabei viele europäische Staatsbürger.

Auf vom Minister veröffentlichten Videomaterial ist zu sehen, wie er zwischen den Häftlingen umhergeht und ihnen zuruft: „Willkommen in Israel – wir sind hier die Gastgeber.“ – Ein amtierender Minister, der sich dabei filmt, wie er ein Kriegsverbrechen begeht! Italien, Frankreich, Kanada, Belgien, die Niederlande, das Vereinigte Königreich, Portugal und Spanien haben alle den israelischen Botschafter in ihren Ländern einbestellt und eine Klärung gefordert.

Von der desaströsen Bundesregierung dagegen ist wieder nur peinlichstes Schweigen zu vernehmen!
https://www.youtube.com/shorts/IObsrQ7yD4Q

Währenddessen bereiten allerdings auch die angekündigten Neuwahlen in Israel keine Hoffnung, denn Bennett plant nicht, die Kriege und Kriegsverbrechen zu beenden, sondern sie nur besser zu verdecken durch eine mächtige nationale Propaganda-Behörde, einen „Bewusstseins-Kriegsraum“ und eine internationale Allianz gegen Desinformation.

Das Problem, sagt er, ist die Kommunikation – nicht die systematische Folter von palästinensischen Gefangenen, nicht die Tötung von Sanitätern im Libanon, nicht der Hunger in Gaza.

In derselben Woche, in der ein UN-Bericht Vergewaltigung und Folter von palästinensischen Gefangenen dokumentierte, eine NYT-Untersuchung sexuelle Gewalt bestätigte und israelische Streitkräfte 5 Sanitäter im südlichen Libanon töteten – will Bennett ein besseres Image. Sein Problem sind nicht Israels Verbrechen, sondern dass sie sichtbar sind!

Mit herzlichen und friedlichen Grüßen

Isabelle und das Team vom EPP