Rundschreiben #10
01-09-2025

Liebe Freunde von Frieden und Völkerverständigung

Trotz immer stärker werdender Proteste der Bevölkerung üben die europäischen Regierungen immer noch keinen wirklichen Druck auf die israelische Regierung aus, um den Völkermord und die Vertreibung der Palästinenser zu stoppen und die Besatzung zu beenden. Im Gegenteil, das gezielte Aushungern der Bevölkerung in Gaza wird geleugnet oder heruntergespielt und sogar eine militärische Großoffensive zur Einnahme der Stadt Gaza vorbereitet, in der sich rund eine Millionen Menschen befinden, die bereits, verletzt, ausgehungert und schwerst traumatisiert sind. Zurzeit gibt es gezielte Morde an Journalisten in Gaza, sicherlich um weitere Bilder und Beweise für Kriegsverbrechen bei dem Vorhaben die ganze Stadt zu besetzen und dem Erdboden gleich zu machen zu erschweren. Letzteres muss unbedingt verhindert werden – umso wichtiger ist unser Projekt und Manifest zum 3. Oktober zu Frieden und Freiheit für Palästina jetzt!

Darum helft uns bitte es wirkungsvoll zu machen:

  1. Falls ihr es nicht schon sein, registriert Euch, dann halten wir Euch mit allen Neuigkeiten zu unserer gemeinsamen Aktion am 3. Oktober auf dem Laufenden – damit wir uns für den Tag weltweit und mit allen bereits geplanten Friedenskationen am besten koordinieren können.
  2. Bewerbung von Manifest und Mobilisierung zur Aktion am 3.10. – druckt Plakate und Flyer aus, hängt sie an Bushaltestellen, Bäumen, Litfaßsäulen, an Mauern oder als Poster in eurem Geschäft, verteilt sie in Eurem Ort, auf Demonstrationen etc..
    Im Grunde gibt es bereits in jeder Stadt schon regelmäßige Palästina Solidarität Aktionen, wie z.B. die Freitags-Demos in Köln oder dieser wunderbare Flashmob in Berlin – zur Nachahmung empfohlen: https://www.pressenza.com/de/2025/08/wie-ein-flashmob-fuer-gaza-aus-mailand-nach-berlin-kam/?fbclid
    Eine gute Übersicht von all diesen Aktionen z.B. in Deutschland: http://palaestina-solidaritaet.de/mein-kalender/ Bei Kundgebungen und Demonstrationen für Frieden oder Palästinasolidarität, könnt Ihr auch jetzt das Manifest schon verlesen.
    Schickt das Manifest an Freunde, Bekannte, Lokal- und Bundespolitiker!
  3. Macht Euch Gedanken wo und wie Ihr das Manifest am 3. Oktober verlesen wollt als kleine Aktion bei Euch auf dem Balkon zu Hause, ob Ihr Künstler, Musiker dazu ansprechen könnt, eine eigene Kundgebung planen oder bei den großen Demonstrationen in Berlin und Stuttgart (oder auf dem Heimweg) das Manifest verlesen wollt. Tut Euch mit anderen zusammen, sprecht existierende Palästina-Solidaritäts-Gruppen, Städtepartnerschaftsvereine mit Palästina, oder Friedensorganisationen an, ob sie schon etwas planen für den 3. Oktober und schließt Euch zusammen.
    Tragt Eure Veranstaltung bei uns auf der interaktiven Karte ein, damit auch andere Aktive Euch finden und an Eurer Aktion teilnehmen können. Nutzt gerne Kunst Musik und andere künstlerische Ausdrucksformen, um Menschen auch auf der unterschwelligen, emotionaleren Ebene zu erreichen. Hier findet Ihr schon gute Musik zum Kontext, die u.a. alle Namen der bisher durch die IDF ermordeten Kinder nennt: https://www.youtube.com/watch?v=hSrNiCa2V6E Auch die anderen Lieder der Künstlerin sind eindrucksvoll https://www.youtube.com/watch?v=Yf5I-5I-fF4
    Oder dies: https://www.youtube.com/watch?v=ooIhM-ikATQ
    Oder dies: https://www.youtube.com/results?search_query=alexa+rodrian+Eye
  4. Aktion – Höhepunkt 3. Oktober um 17:00 Uhr Proklamation des Manifests für Frieden und Freiheit in Palästina, egal wo du bist – egal wo Du bist.
  5. Fotografiert, filmt Euch am 3. Oktober bei Eurer Aktion, und dem Verlesen des Manifests in Eurer Sprache und schickt und die Aufnahmen – wir werden sie wieder in einer Galerie, auf YouTube und in einem neuen Film veröffentlichen.

Wir freuen uns auch, wenn Ihr mit einer finanziellen Spende dazu beitragen könnt, unsere Mission zu stärken.

Es wäre super wenn Ihr uns Übersetzungen unseres neuen Manifests noch in Finnisch, Norwegisch, Griechisch, Tschechisch, Bulgarisch, Dänisch, Estnisch, Kroatisch, Lettisch, Litauisch, Maltesisch, Rumänisch, Slowakisch, Slowenisch, Serbisch und Ungarisch, schicken könntet, gerne auch Hindi und afrikanische Sprachen. Auch über weitere ehrenamtliche Ansprechpersonen in Bulgarien, Dänemark, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Malta, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Ungarn, Serbien, Indien, Australien, Neuseeland, afrikanische und Südamerikanische Staaten würden wir uns sehr freuen!

Natürlich verfolgen wir aufmerksam und aktiv auch das Thema Frieden in Europa durch eine Verhandlungslösung im ukrainischen Stellvertreterkrieg weiter. Das Treffen der Präsidenten Trump und Putin machte Hoffnung – siehe dazu eine gute Analyse von Michael v.d. Schulenburg https://www.emma.de/artikel/noch-hat-die-ukraine-eine-zukunft-341975

Fatalerweise scheinen es nun gerade Figuren wie Merz, v.d. Leyen, Starmer, Macron, Meloni und Selenski zu sein, die weiterhin Dialog und Interessensausgleich mit Russland boykottieren und den Krieg auf europäischem Boden, zum Schaden und gegen den Willen ihrer Bevölkerungen weiterführen wollen. Die Ukraine darf nicht länger als Aufmarschgebiet für den wahnsinnigen Versuch Russland zu „ruinieren“ missbraucht werden! Neutralität ist die beste Sicherheitsgarantie! Die Ukrainer haben es satt, als Kanonenfutter für Rohstoffe und Profite der Rüstungsindustrie missbraucht zu werden. Wir, die Europäischen BürgerInnen sind es satt, dass unsere Steuergelder in die Kassen der Rüstungsindustrie gespült werden, auf Kosten unserer Sozialstandards und Infrastruktur. Wir wollen Frieden und gegenseitiges Verständnis mit Russland, was nur durch Dialog und Interessensausgleich zu erreichen ist, in dem auch russische Sicherheitsinteressen berücksichtig werden.

Daher lest auf den Anti-Kriegstag Aktionen am 1. September in Deutschland, am 21. September weltweit auch gerne wieder unser Manifest vom 9. Mai – es hat nichts an Aktualität verloren.

Besonders am 21.9. sind schon viele Aktionen zum Antikriegstag international geplant. Hier nur beispielhaft ein paar Aktionen unserer Partner:

7.-21.9. 25 (Camp), 20.9.25 (Demo) Ulm: Elbit Systems, Israels größter privater Rüstungskonzern, produziert Waffen, die den Völkermord in Gaza ermöglichen! In Ulm befindet sich Elbits europäischer Hauptsitz.

21.9.25, 1:00–5:30 p.m. at Château de Pourtalès in Strasbourg, free and open to all: dissemination of a PEACEABILITY programme, which aligned with and adheres to our European Peace Project and its Manifesto – affirming that freedom, brotherhood, rule of law, and democracy are the true foundations of Europe. In a world tempted by violence, and the current politics of rearmament everywhere, the event calls on each of us to seek peaceful solutions in local, European and global affairs. More Information https://www.eurobogen.com/

13.9.25 Berlin 14.00 Brandenburger Tor, Aufruf „Keine Waffen in Kriegsgebiete!Frieden statt Wettrüsten! Wir glauben Eure Lügen nicht. Eure Doppelmoral ist unerträglich. Euer Spiel mit dem Feuer macht uns Angst.“ von: Massiv (Rapper), Bausa (Rapper), Peter Maffay, Dieter Hallervorden, Gabriele Krone-Schmalz, Sahra Wagenknecht, https://weltinfrieden.de/

Diese und noch huderte Aktionen mehr sind sehr gute Gelegenheiten unsere Flyer zu verteilen und das Manifest zu verlesen.

Es gibt bereits auch schon Veranstaltungen am

3.10.25 13.00 Berlin und Stuttgart in Kooperation mit uns von „Nie wieder Krieg – die Waffen nieder!“ In Berlin vermutlich am Bebelplatz. Stuttgart am Schlossplatz,

Genauere Infos dazu, auch zu Rednerinnen und Rednern: https://nie-wieder-krieg.org/

Es ist immerhin ermutigend, dass die Mehrheit der Weltbevölkerung im globalen Süden tatsächlich unsere Sichtweise teilt Konflikte durch Dialog, gegenseitiges Verständnis, Vertrauen, Respekt und Interessenausgleich zu lösen, sowie Frieden als höchstes Gut anzusehen und Krieg als Mittel der Politik zu ächten. Erfahren konnten wir dies aktuell wieder im Austausch bei einem Symposium zum „80. Jahrestag des Sieges des chinesischen Volkes im Widerstandskrieg gegen die japanische Aggression und des weltweiten antifaschistischen Krieges“ im chinesischen Generalkonsulat, bei dem wir auch die historischen Lehren des Zweiten Weltkriegs und die friedliche Gestaltung der neuen Weltordnung diskutierten. Lesenswert dazu ist auch dieser Artikel: http://dusseldorf.china-consulate.gov.cn/det/xwdt_6/202508/t20250822_11694005.htm

Viel Kraft, Tatendrang und Frieden

Isabelle